Beim Fahren eines Dreirades übt das Kind besonders die Koordination von Armen und Beinen. Gleichzeitig ist es auch eine Art Muskeltraining. Zudem übt das Fahren eines Dreirades auch die Hand-Augen-Koordination, das Gleichgewicht und die Wahrnehmung. Bei so viel Training auf einmal sollte seitens der Eltern ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der lieben Kleinen geworfen werden.
Jedes Dreirad sollte in erster Linie TÜV-geprüft sein, so ist ein gewisser Sicherheitsstandard schon mal garantiert.
Und dann wären da noch Ausstattungsmerkmale wie rutschfeste Pedale, die sich immer anbieten. Der Sinn ist hier wohl eindeutig: Wenn das Kind während des Tretens abrutscht, kann es sich fies wehtun. Das wird mit rutschfesten Pedalen verhindert. Auch sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass das Kind sich gut am Lenker halten kann.
Viele Hersteller bieten Kinderdreiräder mit Sitzgurten an, damit besonders kleinere oder unsichere Kinder nicht vom Dreirad fallen können.
Auch die sogenannte „Freilauf“-Funktion dient der Sicherheit, da sich hier die Pedale nicht mit drehen, wenn das Dreirad geschoben wird. So kann das Kind keinen Fuß zwischen die sich drehenden Pedale bekommen. Außerdem finden viele Kinder es unangenehm, wenn sich die Pedale drehen, ohne dass sie treten.
Besonders, wenn das Kind frei mit dem Dreirad fahren kann, sollte man es früh an das Tragen eines Sicherheitshelmes gewöhnen. Denn auch, wenn es vom Dreirad fällt, kann es sich am Kopf verletzen!
Wichtig auch bei Dreirädern ist die regelmäßige Kontrolle der Räder und des Lenkers, ob alles reibungslos läuft. Auch sollte das Metallgestell ab und an überprüft werden, einfach um möglichst viele Risiken auszuschließen. Des Weiteren sollte man auch darauf achten, dass die Kinder die richtigen Kinderschuhe bzw. Baby Schuhe tragen.