Kinder, die heute aufwachsen, spielen nur selten draußen. Das hängt damit zusammen, dass Fernseher, Kindercomputer und Videospiele einen großen Teil ihrer Aufmerksamkeit bekommen und viele Städte zudem nicht mehr über ausreichend grüne Spielflächen und – plätze verfügen. Hier sind also die Eltern gefragt: Sie müssen den Kids also Lust machen auf das Spielen im Freien und das funktioniert am besten, wenn sie gemeinsam mit den Kids nach draußen gehen und ihnen diverse Möglichkeiten aufzeigen, wie man sich in der Natur spielerisch beschäftigen kann.
Outdoor-Spielgeräte können eine große Hilfe sein, wenn es darum geht, den Nachwuchs vom Fernseher wegzulocken. Ein nagelneues Dreirad, ein Fahrrad, Inline-Skates oder einfach nur ein Spielset für den Sandkasten oder über Generationen hinweg bewährte Spielgeräte wie Springseil oder Straßenkreide: Es gibt so viele Spielsachen, die Kindern unter freiem Himmel Freude bereiten und die sie auch schon im Kindergarten mit Freude nutzen. So bringen Eltern Abwechslung in den Alltag der Kids und sorgen zudem noch dafür, dass diese sich an der frischen Luft bewegen.
Für Kinder, die schon über ein recht ausgeprägtes Verantwortungsgefühl und viel Tierliebe verfügen, könnte auch ein Hund der perfekte Begleiter auf dem Weg nach draußen sein. Um dem Vierbeiner gerecht zu werden, muss er mehrmals am Tag für Spaziergänge nach draußen gebracht werden. Hier können auch Freunde mitgehen und sogar gemeinsam mit dem Hund ein gesundes Sportprogramm ausgeübt werden. Mit Ball und Stock kann man gemeinsam durch den Wald toben und sich einmal so richtig verausgaben.
Schlecht ist es natürlich nicht, wenn immer auch ein Erwachsener in der Nähe ist, vor allem, wenn es sich um Spielplätze handelt, die weiter ab vom Zuhause liegen. Fällt ein Kind beispielsweise, dann ist schnell Hilfe vor Ort. Jedoch sollten Eltern keine übertriebene Vorsicht an den Tag legen und die Kinder nicht lieber im Haus lassen, weil sie sich beim Ausgang der Kleinen zu viele Sorgen machen würden. Vielleicht kann mit älteren Kindern ein Plan aufgestellt werden, wer die Kleinen an welchem Tag draußen beaufsichtigen kann.