28. Juli 2010
Wer Sportartikel für seine Kinder sucht, der wird häufig bemerkt haben, dass es gar nicht so einfach ist, die passenden Gerätschaften zu finden, wie für einen Erwachsenen.
Vielen Sportwaren, die für Kinder angeboten werden fehlt die nötige Qualität, an dieser sparen die Hersteller meistens leider, wahrscheinlich, weil sie der Meinung sind, dass Kinder ja noch nicht so viel wiegen, wie ein Erwachsener und die Gerätschaften dadurch nicht so sehr beanspruchen. Dabei ist meist das Gegenteil der Fall, natürlich nicht, dass Kinder schwerer sind als Erwachsenen, jedoch gehen Kinder meist nicht sonderlich pfleglich mit ihren Dingen um, viele Spielwaren werden oft in Ecken geschmissen oder für Sachen missbraucht, für die sie eigentlich nicht geschaffen sind. In diesen Fällen ist eine hohe Qualität wirklich wünschenswert, denn es ist sehr ärgerlich, wenn ein Spielzeug nach wenigen Malen der Benutzung, auch, wenn diese unsachgemäß war, auseinanderfällt.
Günstiges Kinderspielzeug ist heutzutage nicht mehr allzu schwer zu finden, das Internet bietet zahlreiche Seiten, auf denen es sich lohnt einmal zu stöbern. Ein kleiner Nachteil ist hierbei sicherlich, dass man die Spielsachen oder Sportartikel nicht direkt vor dem Kauf ausprobieren kann. Deshalb lohnt es sich, auf die Qualität in der Verarbeitung zu achten. Bei Plastikspielzeug muss man beispielsweise auf die für Kinder ungefährlich verarbeiteten Materialien und Farben achten, bei Holzspielzeug auf eine eventuelle Lackierung.
Allerdings bieten die meisten Internetversandhäuser einen kostenlosen Rückversand, sollten einem die bestellten Artikel nicht zusagen. Dies ist zwar dann ein wenig zeitaufwendiger, doch es erspart einem einen stessigen Nachmittag im überfüllten Spielwarenladen, mit einem nöhlenden Kind, das immer noch mehr haben möchte, als man bereit ist zu kaufen.
Bestellt man im Internet kann man hier bereits eine Vorauswahl treffen, sich dann das Kind an den Computer holen, nur die Seiten, mit den in Frage kommenden Artikeln aufrufen und dann das Kind trotzdem mit entscheiden lassen. Die Kinder sind meist vom Computer und dem Internet so fasziniert, dass sie gar nicht erst auf die Idee kommen, dass man vielleicht noch weitere Sachen bestellen wollen und sind folglich mit dem zufrieden, was man ihnen anbietet.
20. Juli 2010
Nach dem ersten Geburtstag geht eine Wandlung im Baby vor: Aus dem kleinen unschuldigen Engel wird mehr und mehr ein Kind mit eigenem Willen. Es beginnt meist mit kleineren Revolutionen: Die Mutter ruft „Nein!“ aber das Kind schaut sie nur kurz interessiert an und fährt dann mit einem verbotenen Tun fort. Auf wiederholte Ermahnungen der Eltern reagiert es vielleicht mit einem frechen Grinsen oder einer demonstrativen Nichtbeachtung.
Ratlos fragen sich Eltern, ob sie bereits in der Erziehung versagt haben, ob im ersten Lebensjahr Fehler begangen wurden oder ob das Kind gar ein Problem mit den Ohren hat.
Doch meistens steckt dahinter eine ganz normale Entwicklung: Die Entstehung von Unabhängigkeit und Eigenständigkeit. Dieser Vorgang gipfelt früher oder später in einem Verhalten, das man Trotzanfall nennt. Das Kind schmeißt sich auf den Boden, tritt und schlägt, schreit aus Leibeskräften und lässt sich durch nichts beruhigen. Besonders in der Öffentlichkeit ist ein solcher Trotzanfall vielen Eltern peinlich, denn durch solch lautstarkes Theater gibt es natürlich auch eine Menge interessierter Zuschauer die nun neugierig beobachten wie sich die Mutter in dieser Situation verhält. Um es vorweg zu nehmen: Man wird es nicht jedem Recht machen können! Während einige Zuschauer vielleicht ungefragt zu strengem Durchgreifen raten, sind andere dafür, das Kind zu ignorieren oder seinem Willen nachzugeben.
Bei genauer Betrachtung wird man erkennen, dass das Kind von seinen eigenen starken Gefühlen überwältigt wurde. Es lernt erstmals Gefühle von Wut und Ohnmacht kennen und weiß nicht mit ihnen umzugehen. Dem Kind einen sanften Weg durch dieses Gefühlschaos zu zeigen ist nun die Aufgabe der Eltern.
Doch oft sind es nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, die trotzen. Sie bemerken nicht den Fortschritt ihres Kindes und verweigern ihm z.B. die Jacke selbst zu schließen oder allein mit dem Löffel zu essen. Hier sollten Eltern genug Raum zum Üben und Ausprobieren geben. Auch wenn es schwer fällt sich vom Baby zu verabschieden, die Entwicklung des Kindes und seiner Fähigkeiten geht weiter und das ist ein erstaunlicher, spannender Vorgang.
13. Juli 2010
Wenn es heutzutage um Kindergeburtstage geht, dann scheiden sich die Geister. Die einen wollen den Kindern samt ihren kleinen Gästen etwas ganz Besonderes bieten und verbringen mit ihnen ein paar Stunden im Zoo, in einem Freizeitpark oder entführen die ganze Meute ins Kino zum neuesten Disneyfilm. Das ist sicher aufregend. Es kostet aber auch sehr viel Geld, muss aufwendig organisiert werden (Eintrittskarten vorbestellen, Gäste abholen, transportieren und wieder nach Hause bringen) und ob das Geburtstagskind am Ende wirklich im Mittelpunkt gestanden hat, das ist noch die Frage.
Die andere Geburtstagsfraktion zieht es daher vor, den Kindergeburtstag zu Hause auszurichten. Ja, das macht Arbeit und es will auch ein bisschen vorbereitet werden. Aber es lohnt sich. Das Kind erlebt an diesem Tag das eigene Zuhause einmal ganz anders. Festtagsstimmung ist abgesagt, die Zimmer sind dekoriert, der Lieblingskuchen ist gebacken und es darf im Haus nach Herzenslust gespielt werden. So bekommen die Kleinen ein Gefühl dafür, dass sich an ihrem Geburtstag wirklich einmal alles um sie dreht und die üblichen Regeln im Haus außer Kraft gesetzt sind.
Man muss kein Genie sein, um Kindern einen wunderschönen Nachmittag zu bereiten. Wer vergessen hat, was er selbst in der Kindheit gespielt hat, der fragt bei älteren Geschwistern, bei den Eltern oder den Großeltern nach. Je älter die Spiele sind, desto weniger muss man in der Regel für sie kaufen und desto mehr Spaß machen sie. Wer niemanden um Rat fragen kann, der googelt abends mal heimlich – die Anregungen sind endlos. Supereinfach und absolut ohne jede Zusatzinvestition ist die Idee, den Kindergeburtstag zu einem Zeitpunkt zu feiern, an dem die Kinder normalerweise schon ins Bett müssen. Wer zu 16.30 Uhr einlädt und die Kinder ab 20.30 Uhr wieder nach Hause fährt, der hat schon halb gewonnen. Die Kleinen fühlen sich dabei nämlich garantiert ganz groß und die Eltern haben einmal im Jahr bestimmt auch nichts gegen diese Ausnahmeregelung.