Dreirad

Besonders Kinder im Alter zwischen 2 und 4 Jahren sind immerzu neugierig und bewegungsfreudig. Da allerdings Fahrräder in diesem Alter noch nicht geeignet sind, gibt es immerhin die Möglichkeit, ihnen ein Kinderdreirad zukommen zu lassen. Ein Kinderdreirad hat den Vorteil, dass das Kind damit den Gleichgewichtssinn trainieren kann und dabei nicht so schnell umfällt.

Ganz nebenbei bietet ein Dreirad dem Kind auch die Möglichkeit, sich unabhängig fortzubewegen. Außerdem trainiert es auch die Koordination und die Wahrnehmung des Kindes, da es eine Richtung anpeilen muss, in die es möchte und zudem noch auf äußere Einflüsse (wie etwa den Boden und eventuelle Hindernisse) achten muss. Zudem unterstützt das Fahren eines Dreirades auch den Muskelaufbau (besonders in Armen und Beinen) des Kindes.

Kinderdreiräder werden von vielen verschiedenen Firmen produziert und eignen sich hervorragend als Geschenkidee. Besonders bekannte und bewährte Marken sind hier unter anderem Kettler, Puky, Smoby und Hauck. Doch das sind nur einige von vielen.

Das Prinzip eines Kinderdreirades ist immer gleich: Am Vorderrad sind die Pedale und der Lenker angebracht. An fast alle Modelle lässt sich eine (manchmal verstellbare) Schubstange anbringen, mit der die Eltern das Dreirad bzw. das Kind schieben können, wenn es nicht mehr selbst fahren kann oder möchte. Wer einmal mit seinem Kind samt Dreirad unterwegs war, wird die Stange lieben. Viele Kinderdreiräder besitzen daher auch einen Freilauf, der verhindert, dass sich die Pedale beim Schieben weiterdrehen, um so die Verletzungsgefahr zu verringern.

Kinderdreiräder sind in vielen Spielzeugfachgeschäften und Versandhäusern erhältlich. Die Preise liegen meist zwischen 25 € bis hin zu 150 € und mehr, je nach Ausstattungsmerkmalen.

Beim Kauf eines Kinderdreirades sollte auf Qualität und Sicherheit geachtet werden. Je besser das Modell gearbeitet ist, desto geringer ist das Verletzungsrisiko und desto länger hat das Kind Freude an seinem Kinderdreirad.